Aktuelles

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450 Jahre Bergglocke:

Am Reformationstag, Donnerstag, dem 31. Oktober – 10.00 Uhr feiern wir einen festlichen Gottesdienst mit unserem Posaunenchor verstärkt mit Bläsern der Region.

Die Bergglocke der St. Niklaskirche feiert in diesem Jahr ihr 450jähriges Jubiläum. Diese Glocke ist täglich vom Turm der St. Niklaskirche zu hören. Einen ausführlichen Bericht über die Geschichte der Bergglocke ist in der Septemberausgabe der Bergstadtnachrichten zu lesen. Joachim Decker, der Vorsitzende der Berggrabebrüderschaft, berichtet über die wechselvolle Vergangenheit der Glocke und zeigt die Verbindung von Bergbau und Kirche auf. Ebenso wie die „Große Glocke“ stammt die Bergglocke von der berühmten Glockengießerei Hilliger aus Freiberg. Wolff Hilliger übernahm 1544 in 5. Generation die Freiberger Gießhütte. Er gelangte durch Glocken- und Stückgüsse rasch zu besonderem Ansehen, so dass er als einer der reichsten Bürger der Stadt 1557 zum Bürgermeister von Freiberg gewählt wurde. 1567 wird er von Kurfürst August von Sachsen als Stückgießer nach Dresden berufen. Wolff Hilliger beeinflusste durch sein vielfältiges Wirken nicht nur die Glockenproduktion seiner Zeit sondern auch die Stückgießerei, wozu ihm die Tätigkeit am kurfürstlichen Hofe die Möglichkeit bot.

Neben den Glocken goss er Grabplatten, Denkmäler und Geschütze. Von den Kanonen ist nur ein Sechspfünder auf der Veste Coburg erhalten geblieben, welche zu einer Reihe von zwölf reich verzierten Stücken, den sogenannten „Flaccianern“, gehörte.

Im Bereich der sächsischen Landeskirche gibt es heute noch 25 Wolff-Hilliger-Glocken.

 

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